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Observatorio Astronómicdo del Teide

Das Instituto de Astrofísica de Canarias (IAC) unterhält Observatorien auf La Palma und Teneriffa. Das IAC hat seinen Zentralen Sitz im Institut für Astrophysik auf dem Campus der Universität von La Laguna. Dieser Text dreht sich um das Observatorio del Teide auf Teneriffa welches ich in meinem Urlaub im Jahr 1997 besuchte, die Cañadas und die Universität von La Laguna.
Teneriffa ist eine der sieben großen Inseln des Kanarischen Archipels im Atlantischen Ozean, nordwestlich vom afrikanischen Kontinent gelegen welcher sich nur einige hundert Kilometer befindet. Der Pico del Teide, der neue Vulkan, befindet sich am Nordrand der sogenannten Cañadas (Schluchten), dem Krater des alten Vulkans der Insel. Mit seinen 3718 Metern ist er der größte Vulkan der Europas. Obwohl die Kanarischen Inseln zum afrikanischen Kontinent gehören, sind sie doch Teil der Europäischen Union.

Das Observatorio del Teide befindet sich am Rande der Cañadas in einer Höhe von 2400 Metern in 16°30'35" östlicher Länge und 28°18'00" nördlicher Breite. Diese geographische Position gestattet es qualitativ hochwertige Photographien des Himmels aufzunehmen, weil es dort nur wenig Staub in der Atmosphäre gibt und diese dar¨berhinaus dort sehr ruhig ist. Die Qualität der Atmosphäre wird durch Gesetze geschützt, welche die Emission von Licht und elektromagnetischer Strahlung, sowie die Kontamination der Atmosphäre und die Luftfahrtrouten regeln. Darüberhinaus liegt es zwischen den Observatorien der Kontinente. Aus diesen Gründen gibt es dort einige der besten solaren Teleskope Europas.

Die Astrophysik auf den Kanaren begann zu Beginn der sechziger Jahre an diesem Observatorium. In 1964 wurde das erste Teleskop in Betrieb genommen, der Heliógrafo Razdow, welcher zur Zeit nicht in Betrieb ist. Heute befinden sich in dem Observatorium acht optische Teleskope mit Spiegeln von etwa einem Meter Durchmesser, drei Radioteleskope und ein solares Laboratorium in Form einer Pyramide auf einer Fläche von rund 50 Hektar.

Alle dieser Teleskope sind spezialisiert. Die folgenden Paragraphen erklären, was einige dieser Teleskope machen. Das Newton Vakuum Teleskop (VNT) ist z.B. in der Lage, die Sonne durch verschiedene Filtern zu photographieren und hat schon sehr früh die außergewöhnliche Qualität des Himmels über dem Observatorium bestätigen können.

Das Gregory Coudé Teleskop (GCT) gehört der Universität Göttigen und verfügt über einen Spektrographen um den physikalischen Zustand der Sonnenatmosphäre zu analysieren und erlaubt es somit, die Magnetfelder in den Sonnenflecken, die Regionen von relativ geringer Temperatur der Sonnenoberfläche sind, zu untersuchen.

Mit dem Vakuum Turm Teleskop (VTT) des Kiepenheuer Instituts für Sonnenphysik (Freiburg i.Brsg.) wird dir Dynamik, Struktur und chemische Zusammensetzung der Sonnenatmosphäre untersucht. Diese Studien erlauben es, Probleme, wie die temporale Entwicklung der solaren Granulation in Relation zur turbulenten Konvektion der Sonnen-Photospäre, in Angriff zu nehmen.

Mit den Radioteleskopen wird die Kosmische Hintergrundstrahlung, die die schwache fossile Strahlung von der Entstehung unseres Universums (dem "Big Bang") vor etwa 15 Milliarden Jahren ist, untersucht. Anisotropien dieser Strahlung sind Manifestationen von Inhomogenitäten, die der Ursprung der Makrostrukturen des heute beobachtbaren Universums sind.

Die Pyramide ist mit Instrumenten ausgestattet, die zur Beobachtung von Oszillationen oder seismischen Wellen der Sonne dienen. Die Helioseismologie ist ein neuer Zweig der Astrophysik, der das Innere der Sonne durch Messung der seismischen Wellen, die im inneren entstehen und an die berfläche treten, untersucht. Dieser neue Zweig hat seine Wiege im Observatorio del Teide.

Internationale Kooperationen sind für Institute wie dieses sehr wichtig. Deshalb ist es auch nicht außergewöhnlich, daß an allen Experimenten des Observatoriums Gruppen aus der ganzen Welt arbeiten. Darüberhinaus arbeiten nicht nur ausländische Gruppen an dem Observatorium, sondern arbeitet das Observatorium selbst auch mit anderen Observatorien zusammen. Zum Beispiel wurde ein Netz von Teleskopen geschaffen, das die Sonne 24 Stunden ohne nächtliche Unterbrechungen und ohne Ausfälle bedingt durch technische Fehler oder schlechte atmosphärische Bedingungen, beobachten kann.

Das Instituto de Astrofísica de Canarias verbreitet desweitern atronomische Kenntnisse an die "normale" Bevölkerung. Es werden Besuche von Gruppen an den Observatorien, am Observatorio del Teide genauso wie am Observatorio del Roque de los Muchachos auf La Palma, veranstaltet. Zu diesem Zweck wurde eine Vakuumkuppel in ein Zentrum für Besucher umgestaltet, wo Schülern und anderen Besuchern die Funktionsweise der Teleskope und die Wichtigkeit der Astronomie für den Menschen erklärt wird.

Die Universität von La Laguna mit der das Observatorium eng zusammen arbeitet, ist in La Laguna, der ehemaligen Haupstadt Teneriffas, gelegen. Die Ursprünge universitärer Aktivitäten auf den Kanarischen Inseln reichen bis auf das Jahr 1701 zurück, als Augustiner Mönche ein Zentrum für "höhere Studien" in der Stadt La Laguna etablierten.

Bis Heute hat sich besagte Universität zu einer relativ großen Universität entwickelt. So studieren dort Heute etwa 27000 Studenten und etwa 1800 Professoren. Es gibt viele Fakultäten, wie zum Beispiel die Fakultät für Architektur, Kunst, Biologie, Recht, Pharmazie, Philosophie, Physik, Geographie und Geschichte, Informatik, Medizin, Psychologie, Chemie und andere.

 

 

 

 

 
       
   

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