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Tipp: unser Restaurantführer von Teneriffa ...hier

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Teneriffa - Die Insel des ewigen Frühlings

Teneriffa - Die Insel des ewigen Frühlings


Eine der landschaftlich reizvollsten Inseln ist die Kanareninsel Teneriffa. Im Norden gi
bt es die subtropische Küstenzone mit ihren Bananeplantagen, Gärten und Parks voller exotisch blühender Pflanzen. Die Berghänge die auch an die Alpen in Deutschland erinnern, bis hoch zum Teide ist die Vielfalt der Botanik einzigartig. Die Kanarische Insel Teneriffa befindet sich im Atlantik, ca 395km westlich von Marocco. Die Hauptstadt der Insel Teneriffa ist Santa Cruz im Südosten. Die Amtssprache ist Spanisch. Der zeitunterschied beträgt zu Deutschland - 1 Stunde.

 
                     
 
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Garachico

Der ursprüngliche Ort im Nordwesten fasziniert durch seine schöne Altstadt mit traditionsreichen Häusern und der kleinen Festung am Meer. Verträumte Plätze und ein wunderschöner Kirchplatz verzaubern die Besucher.

Einladend wirkt die verkehrsberuhigte Altstadt von Garachico mit ihren kopfsteingepflasterten Gassen. Altkanarischen Häusern mit bunten Türen und Fenster, verträumte Plätze und ein wunderschöner Kirchplatz zaubern Atmosphäre.

In Garachico lohnt der Besuch dreier Museen. Da ist zum einen das Museo de Arte. Es befindet sich in einem ehemaligen Dominikanerkloster. Die Ausstellung enthält Werke moderner kanarischer Kunst.
Das massiveCastillo de San Miguel stammt aus den frühen Jahren des 17. Jahrhunderts. Hier ist heute ein Naturkundemuseum untergebracht.
Ausstellungsschwerpunkte sind die Bereiche Mineralien, Gesteine, Fossilien, Muscheln und Schnecken.

 


Mit seinem schönen alten Kloster, der kleinen Festung und den natürlichen Meerwasserschwimmbecken im Ozean hat dieses Dorf an der Nordküste nichts von seinem Flair verloren- trotz der vielen Touristen, die hier vorbeikommen. Der Ort eignet sich gut für einen ruhigen Urlaub.

Museen

Öffnungszeiten:
Mo - Sa 9 - 18 Uhr
So 9 - 13 Uhr
Info: Convento de San Francisco, Plaza de Libertad

***

Das ehemalige Franziskanerkloster beherbergt auch das Casa de Cultura.
Neben wechselnden Ausstellungen einheimischer Künstler sehen Sie hier Fotos und Dokumente zur Stadtgeschichte, Exponate von Meerestieren, Vögeln und Schmetterlingen sowie sakrale Gegenstände.

Quelle: PUBLICPRESS Publicationsgesellschaft mbH.


 

 

 

 

 

 

 

 

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Geographische Daten

Der kanarische Archipel besteht aus sieben Hauptinseln :
  • Teneriffa
  • Gran Canaria
  • La Palma
  • Fuerteventura
  • La Gomera
  • Lanzarote
  • El Hierro
  • sowie fünf Nebeninseln, wovon nur
    La Graciosa und Lobos in gewisser Weise noch erwähnenswert sind.

Die größten Inseln sind Teneriffa mit 2.041 qkm und Fuerteventura mit 1.731 qkm. Gran Canaria ist trotz des Namens mit 1.532 qkm nur die drittgrößte Insel.

Einwohnerzahl:
Heute leben auf den Kanarischen Inseln etwa 1,6 Mio. Menschen, 770.000 davon auf Teneriffa.

Politische Struktur:
In Spanien haben die einzelnen Regionen ihre autonome Regierungen. Ähnlich den Bundesländern in Deutschland wurden hier weitgehend autonome Regierungsaparate gebildet, die letztlich der
zentralen Regierung in Madrid unterstehen.

Wirtschaft:
Nach der Eroberung der Inseln wurden im 16. Jahrhundert zunächst Zucker und dann Wein angebaut. Da die europäischen Märkte jedoch recht bald mit Zucker förmlich überschwemmt waren, verlor er recht schnell an Bedeutung.
Der Kanarische Malvasiawein jedoch war 300 Jahre lang Haupterzeugnis der hiesigen Wirtschaft. In Europa war er sehr begehrt und er wurde sogar bis an den Hof des russischen Zaren geliefert. Nicht zuletzt des Weines wegen waren die Kanarischen Inseln regelmäßig Eroberungsversuchen anderer Staaten und zahlreichen Angriffen vor allem englischer Piraten ausgesetzt
Zu Beginn des 15. Jahrhunderts wurde die Banane auf den Kanarischen Inseln eingeführt.
Wirtschaftliche Bedeutung erlangte sie jedoch erst wesentlich später. Haupterzeugnisse der Kanarischen Landwirtschaft sind heute außer der Banane, die Tomate, Kartoffel- und auch Schnittblumen (Rosen, Nelken, Strelizien und Gladiolen), die auf die europäischen Markte exportiert werden. Ein
weiterer wichtiger Erwerbszweig der Inseln ist die Fischerei. Ganz Ortschaften leben praktisch
ausschließlich davon.

Folklore:
Die Kanarische Folklore hat nichts mit dem aufreizenden Flamenco
Andalusiens gemein; vielmehr sind es eher bäuerlich anmutende Tänze, die jedoch sehr
viel Liebreiz in sich tragen.

Klima:
Wenn man sich an der mittleren Jahrestemperatur von 23,5 Grad orientiert, dann scheint der kräftige Spruch vom ewigen Frühling statistisch untermauert zu sein. Nun bezieht sich diese Statistik aber auf die gesamte Insel Teneriffa, mit Ausnahme der Höhenlagen, in denen fast alpine Wetterbedingungen herrschen können.
Tatsächlich ist es so: Würde man für den Norden Teneriffas das jährliche Temperaturmittel gesondert errechnen, käme man zu einem erheblich frischerem Ergebnis.
Im Südteil der Insel ist es im Jahresschnitt wegen der zahlreichen Sonnentage um einiges
wärmer als im Norden. Die Trauminsel Teneriffa im Atlantik wird von denen, die sie kennen zurecht als Minikontinent bezeichnet. Von Ost nach West, von Nord nach Süd finden sich hier unterschiedliche Klima- und Landschaftszonen, die immer wieder durch ihre Kontraste verblüffen.
Wo kann man schon auf der Welt morgens einen Ausflug in verschneite Berge unternehmen und sich nachmittags am Strand in der Sonne aalen? Teneriffa macht's möglich, zumindest im Winter.
„Schuld ist der Pico del Teide, mit 3715 m de höchste Berg von Spanien, der im Winter
strahlend weiß verschneit gegen den prächtig blauen Himmel kontrastiert. Der Süden:
Wer in den Süden fährt oder eines der dort gelegenen Urlaubsgebiete bucht, findet hier eine völlig andere Landschaft vor: wüstenähnlich sieht der Süden aus - kaum zu glauben, wenn
man aus der üppigen Vegetation des Nordens kommt. Hier steht der Urlaub unter einem
einzigen Motto: Sonne, Sonne und nochmals Sonne. Den Anfang macht hier - von Santa Cruz aus gesehen - die Costa del Silencio. Die
Windsurfer zieht es jedoch mehr nach EL MEDANO, ein ehemaliger Fischerort, der wegen
seines Traumstrandes und der günstigen Windverhältnisse auch ”Surfcity” genannt wird.
Los Cristianos, gleichfalls ein früherer Fischerort, ist inzwischen zu einem der beiden größten
Urlaubszentren des Südens geworden. Hier ist richtig was los, sowohl tagsüber am Strand, als auch in der Nacht in den vielen Restaurants, Discos, Pups und Pinten. Gleich daneben ist
Playa de las Americas, ein Ort der übrigens künstlich geschaffen wurde. Beide Orte sind von
Kopf bis Fuß auf Urlaub eingestellt. Strände: Vorweg sei gesagt, wenn die
Strände im Inselsüden schon mit Vorsicht zu genießen sind, insbesondere in den Wintermonaten, wo der Atlantik einen sehr wuchtigen, hohen Wellengang und stärkere Strömungen als im Sommer hat, ist im Winter das Baden an den Nordstränden fast unmöglich. Im Sommer jedoch bieten sich schöne Bademöglichkeiten, doch auch dann ist Vorsicht geboten.

Teide und Cañadas:
Zur Pflichtkür gehört in jedem Fall der Besuch
des Teide, des höchsten Bergs Spaniens und des gleichnamigen Nationalparks. Der Teide selbst erhebt sich aus einem riesigen Krater, den Cañadas ( 14 km Durchmesser, ca. 40 km Umfang), den zu durchfahren ein grandioses Erlebnis ist.

 

 

 

 

 

 

 

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Geschichtliches über Teneriffa
 
ca. 20-3 Mio. v. Chr.
Entstehung des Kanarischen Archipels durch Vulkanausbrüche. Geologisch gesehen sind die östlichen Inseln mit rund 20 Millionen Jahren älter, die westlichen sind mit rund 3 Millionen jünger, darunter auch Teneriffa.  
 
400 v. Chr.- Zeitwende
1. Jh. n. Chr.
Während dieser Zeit fand vermutlich eine Besiedelung in mehreren Wellen, u.a. aus Nordafrika, statt.
Plinius d. Ä. ( 23-79 n. Chr. )erwähnt in seinen Schriften zur Naturgeschichte ( Naturalis historia ) die ” Inseln der Glückseligen ”. Hinweisen bei Plinius zufolge erreichen mauretanische Schiffe die Inseln La Palma und El Hierro.
 
 
um 150 n. Chr.
Claudius Ptolemäus ( um 100 - 160 n. Chr. ) legt den Nullmeridian an die westliche Grenze der Orchilla, das Westkap El Hierros.  
 
1280 - 1330
Nachdem die Insel Jahrhunderte lang vergessen waren, besuchen erstmals genuesische Kaufleute die Kanarischen Inseln. Darunter auch Lancilotto Malocello. Vielleicht der Namensgeber der Insel Lanzarote?  
 
1339
Erstmals erscheint auf einer Seekarte die Bezeichnung ” Islas Canarias ”.  
 
1340 - 1342
Portugiesen und Spanier unternehmen Raubzüge, bei denen sie Sklaven mitnehmen.  
 
1402 - 1405
Der normannische Adlige Jean de Bethencourt
(1359 - 11425) erobert nach und nach die ersten Kanarischen Inseln für Spanien und übernimmt sie als spanisches Lehen.
 
 
1402
Nach der Besetzung von Lanzarote erhält Bethencourt den Titel ” König der Kanarischen Inseln ”.
 
 
1405
Es gelingt Bethencourt, Fuerteventura und El Hierro einzunehmen. Er scheitert jedoch an der Eroberung Gran Cananias und Las Palmas.
 
 
1406
kehrt Bethencourt auf das Festland zurück  
 
1406 - 1415
Bethencourts Neffe Maciot de Bethencourt übernimmt die Verwaltung der neu eroberten Inseln. 1415 wird er aus dem Amt entlassen, die Besitzverhältnisse auf den Inseln bleiben vorerst ungeklärt. In den Folgejahren kommt es zu wiederholten Angriffen durch Spanien und Portugal.  
 
1479
In einem Vertrag werden die Besitzverhältnisse von Spanien und Portugal geklärt. Spanien erhält die Kanarischen Inseln und Portugal das westliche Afrika und die vorgelagerten Inseln.  
 
1482
Unterwerfung Gran Canarias.  
 
1492
Christoph Kolumbus startet seine erste Entdeckungsfahrt von La Gomera aus. Auch bei späteren Fahrten 1493, 1498 und 1502 hält er sich auf den Kanarischen Inseln auf. In seinem ” Bordbuch ” (1492) berichtet er bei der Vorbeifahrt an Teneriffa von einem Ausbruch des Teide.
 
 
1492 - 93
Der andalusische Adlige Alonso Fernandez de Lugo (1456 - 1525) unterwirft von Gran Canaria aus die Insel La Palma.
 
 
1494 - 96
Alonso Fernandez de Lugo unterwirft mit Teneriffa die letzte der noch unabhängigen Inseln. Teneriffa wird wie Gran Canaria und La Palma direkt dem spanischen Königshaus unterstellt. La Gomera, El Hierro, Lanzarote und Fuerteventura haben einen sogenannten ”Senorio - Status”. Auch sie unterstehen der Krone, doch gibt das Königshaus Besitzrechte wie eine Art ”Lehen” weiter an Adlige und Geistliche. Die Bevölkerung ist verpflichtet , Abgaben an den jeweiligen Herrscher und an das spanische Reich zu leisten.
 
 
1496
Alonso Fernandez de Lugo gründet La Laguna als Hauptstadt.
 
 
Ende
15. Jh.
Einfuhr von Weinreben und Bananenstauden.  
 
Ab 1500
Anbau von Zuckerrohr in Monokultur durch Sklaven. Das Agrarexportgut verhilft den genuesischen Grundbesitzern zu Reichtum.  
 
Ab 1520
Erste Weinexporte nach England.  
 
1537
Der Sklavenhandel wird rein formell verboten.  
 
Ende
16 - 18. Jh.
Piratenüberfälle und Eroberungsversuche der Engländer beeinträchtigen den Handel.  
 
18. Jh.
Erste Auswanderungswellen nach Kuba und Venezuela.  
 
1723
Santa Cruz deTenerife löst La Laguna als Verwaltungshauptstadt ab.  
 
1778
Santa Cruz de Tenerife erhält das Handelsprivileg mit Amerika.  
 
1797
Admiral Horatio Nelson versucht vergeblich, Teneriffa für die britische Krone zu erobern.  

 

 

1799
Alexander von Humboldt ( 1769 - 1859 ) macht auf seiner Reise nach Südamerika fünf Tage Station auf Teneriffa.  
 
1817
Gründung der Universität von La Laguna.  
 
1822
Santa Cruz de Tenerife wird Hauptstadt der gesamten Kanarischen Inseln.  
 
um 1830
Wirtschaftlicher Aufschwung durch die Zucht der
Koschenillenlaus.
 
 
1852
Die spanische Königin Isabella II. erklärt die Kanarischen Inseln zur Freihandelszone.  
 
Ende
19. Jh.
Die Produktion von Bananen für den Export wird
zum Hauptwirtschaftszweig.
 
 
1912
Die Inseln erhalten örtliche Selbstverwaltungsgremien.
Die Cabildos Insulares sind mit deutschen Kreisver-
waltungen vergleichbar.
 
 
1927
Teilung der kanarischen Inseln in zwei Provinzen. Zur Provinz Santa Cruz de Tenerife gehören Teneriffa, La Gomera, El Hierro und La Palma.
Zur Provinz Las Palmas de Gran Canaria gehören Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura.
 
 
1936
Ausrufung der ” nationalen Erhebung ” durch
General Francisco Behamonde Franco
(1892 - 1975), dem damaligen Militärgouverneur
der Kanarischen Inseln. Im Esperanza-Wald
bereitet er einen Militärputsch vor, der sich schließlich zum spanischen Bürgerkrieg (1936 - 39) ausweitet. Franco geht mit seinenTruppen als Sieger hervor und errichtet in Spanien eine faschistische Militärdiktatur.
 
 
2. Weltkrieg
Franco läßt sich nicht auf eine offene Kriegsallianz
mit Hitler und Mussolini ein. Nach dem Krieg wird
Spanien zwar nicht in die UNO aufgenommen, erhält
aber über bilaterale Verträge mit den USA gegen die
Überlassung von Militärstützpunkten wirtschaftliche Hilfe und beschränkte Anerkennung.
 
 
1955
Spanien wird Mitglied der UNO.  

 

 

Ab 1960
Beginn des Charterflugverkehrs auf Teneriffa.  
 
1971
Letzter Vulkanausbruch auf La Palma (Volcán de Teneguía).
 
 
1975
General Franco stirbt. König Juan Carlos wird
Oberhaupt Spaniens.
 
 
1978
Inkrafttreten einer neuen demokratischen Verfassung.
Spanien wird parlamentarische Monarchie. Dabei erhält der König die oberste Repräsentanz des Staates und den Oberbefehl über die Armee.
Der Kirche wird die bisherige staatstragende Rolle aberkannt. Die beiden kanarischen Provinzen werden zur Autonomen Region Canarias zusammengefaßt, bleiben verwaltungstechnisch aber getrennt.
 
 
1982
Beitritt Spaniens in die NATO.  
 
1983
Die Kanarischen Inseln, ebenso wie die übrigen
16 ”Autonomen Regionen” Spaniens, erhalten regionale Verfassungen und gewählte Parlamente.
 

 

 

1986
Beitritt Spaniens in die EU. Für die Kanarischen Inseln wird ein Sonderabkommen getroffen.  
 
1993
Aufnahme der Kanarischen Inseln als Vollmitglied in die EU.
 
 
1996
Ende des EU-Sonderstatus für die Kanaren. Übergangsregelungen ermöglichen die Konkurrenzfähigkeit der kanarischen Wirtschaft auf dem Weltmarkt.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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GOFIO

Gofio gilt als das Hauptnahrungsmittel der Ureinwohner und ist auch heute noch Bestandteil der kanarischen Küche. Es wird aus getrocknetem, dann gerösteten und gemahlenen Weizen-, Mais- oder Gerstenmehl hergestellt. Man kann es salzig oder süß zubereiten. Früher wurden die Zutaten in Steinmühlen gemahlen.
Es diente den Hirten als Hauptnahrungsmittel. Das Gofio mußte nur noch mit Wasser angerührt werden. Man aß Gofiobällchen nicht nur mit Milch beim Früh-stück, sondern auch zu Suppen, getrockneten Feigen und Chicharrones (Grieben aus gebratenem Schweinefett) und sogar mit Früchten.

Seit den fünfziger Jahren gehört Gofio nicht mehr zu den Hauptnahrungsmitteln Teneriffas. Doch auch heute noch fehlt Gofio in keiner Küche, denn es gilt als vielseitiges Allroundmittel, z.B. zum Andicken von Suppen und Soßen.

Gofio ist ein aus gerösteten Körnern von Mais, Weizen und anderen Getreidearten, ja sogar Hülsenfrüchten hergestelltes Mehl, welches eine traditionelle Spezialität der Kanarischen Inseln und dort vor allem der Insel La Gomera ist. Kann kalt oder warm mit verschiedensten Flüssigkeiten zu Brei, Pasten, Klößen oder Laiben verarbeitet werden. Die küchentechnische Herkunft ist wohl ähnlich wie bei Couscous und Polenta zu verstehen.

 

 

 

 

 

 

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DIE GUANCHEN

Als Guanchen werden allgemein die Ureinwohner der Kanaren bezeichnet, auch wenn dieser Name korrekt angewendet eigentlich nur für die Ureinwohner von Teneriffa gelten dürfte. Das Wort Guanche leitet sich nämlich aus der bis auf einzelne Worte verloren gegangenen Sprache dieses Urvolkes ab und bedeutet ”Mann aus Teneriffa”. Der Name Teide beispielsweise könnte mit ” weißer Berg ” übersetzt werden. Anderen Theorien zufolge leitet sich der Name von dem Wort Echeyde ab, das wiederum bedeutet Hölle. Auch dieser Name könnte seine volle Berechtigung haben: die Guanchen müssen den Vulkan bei Eruptionen erlebt haben.

Die Spuren der Guanchen zu finden, wird nicht einfacher dadurch, daß es sich offensichtlich um Angehörige von Berberstämmen gehandelt hat, die über einen langen Zeitraum hinweg die Inseln besiedelten. So scheint festzustehen, daß die östlichen Inseln wesentlich eher besiedelt waren als die westlichen, weil Fuerteventura und Lanzarote dem afrikanischen Kontinent auch wesentlich näher liegen.

Belegt ist, daß es sich in jedem Fall um gezielte Auswanderungen gehandelt hat, denn sie brachten auch Saatgut und Vieh mit.

Die Guanchen waren Hirten und Fischer. Sie ernährten sich hauptsächlich von Fleisch und betrieben relativ wenig Ackerbau. Sie wussten bereits 820 v. Chr. wie man Feuer macht und hatten - obwohl ein relativ primitives Volk - einen hoch entwickelten Moralkodex.

Sie beherrschten auch die Kunst des Einbalsamierens. Guanchenmumien sind in den Museen von Santa Cruz und Las Palmas sowie in Madrid zu sehen. Entgegen früheren Mutmaßungen scheint heute erwiesen, daß
die Ureinwohner auch auf den Inseln sehr wohl Schiffe bauten, vermutlich aus Binsen, aus denen sie ebenfalls Taschen, Netze und sogar Kleidung fertigten. Für den Küstenverkehr hatten sie auch Einbäume aus dem Stamm des Drachenbaumes gefertigt, weil dieser - im botanischen Sinne kein Baum sondern ein Zwiebelgewächs - zwar eine sehr harte Rinde hat, sein Inneres jedoch relativ weich und damit leicht zu bearbeiten ist.

Die Pyramiden, rätselhafte Bauten auf Teneriffa und La Palma, sind offensichtlich Kultstätten der Ureinwohner gewesen. Zumindest ist das die Theorie, die unter anderem von dem berühmten Forscher Thor Heyerdahl vertreten wird. Als den dafür augenscheinlichsten Beweis sieht er die Pyramiden in Güimar an.

Einer anderen Theorie zufolge handelte es sich um Bauten, die astronomischen Zwecken gedient haben sollen. Ganz entschieden handelt es sich jedoch in keinem Fall um ” willkürlich aufgetürmte Steinhaufen”, die zufällig entstanden sind oder landwirtschaftlichen Zwecken gedient haben sollen, wie die Skeptiker noch bis vor kurzem immer behaupteten. Eindeutig sind diese pyramidenförmigen Bauten von großer Bedeutung für die ethnologische Forschung.

Im Übrigen ist festgestellt worden, daß der Mythos vom Großgewachsenen Guanchen absolut seine Berechtigung hat. Der Guanchenmann maß im Durchschnitt 1.70 m, also rund 10 Zentimeter mehr als die spanischen Eroberer. Die Guanchenfrauen waren im Schnitt 1.57 m groß.

Falsch ist offensichtlich auch die Überlieferung, daß die Guanchen ein friedliches Volk gewesen sind, ehe sie von den Spaniern aus ihrem idyllischen Inselleben aufgeschreckt wurden. Die zahlreichen Verletzungen, die an den aufgefundenen Schädeln festgestellt wurden, weisen darauf hin, daß es ständig kriegerische Fehden zwischen den einzelnen Guanchenstämmen gegeben haben muß.

 

 

 

 

 

 

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Die Pyramiden von Güimar

Die Pyramiden von Güímar befinden sich in dem Ort Güímar auf der Insel Teneriffa und geben den Archäologen nach wie vor Rätsel auf. Es handelt sich um sechs Stufenpyramiden mit rechteckigem Grundriss, die eine bemerkenswerte Ähnlichkeit mit denen der Maya und der Azteken in Mexiko haben.

Lange glaubte man, die Stufenpyramiden seien von einheimischen Bauern aufgeschüttet worden, die die Steine beim Pflügen auf ihren Feldern gefunden und am Rand ihrer Felder in Pyramidenform aufgeschichtet hätten - eine auf den Kanaren durchaus übliche Praxis. Überlieferungen der Einheimischen sowie alte Darstellungen zeigen auch, dass solche Pyramiden einst an vielen Orten der Insel zu finden waren, jedoch auf Grund ihrer vermeintlichen Nutzlosigkeit abgerissen und als billiges Baumaterial genutzt wurden. In Güímar selbst gab es ursprünglich neun Pyramiden, von denen heute nur noch sechs erhalten sind.

1991 nahm sich der berühmte Forscher Thor Heyerdahl der Pyramiden an und entdeckte, dass es sich keinesfalls um zufällig aufgeschichtete Steinhaufen handeln kann. So weisen die Steine an den Ecken der Pyramiden zum Beispiel deutliche Bearbeitungsspuren auf, und der Boden wurde vor dem Bau der Pyramiden eingeebnet. Das Baumaterial besteht nicht aus den runden Feldsteinen der Umgebung, sondern aus Lavagestein. Auch entdeckte Heyerdahl die astronomische Ausrichtung der Pyramiden. Am Tag der Sommersonnenwende kann man von der Plattform der größten Pyramide einen zweifachen Sonnenuntergang erleben: Die Sonne versinkt hinter einer Bergspitze, passiert sie, taucht dahinter wieder auf und versinkt hinter dem benachbarten Berg ein zweites Mal. Alle Pyramiden weisen auf ihrer Westseite Treppen auf, auf denen man zur Wintersonnenwende genau der aufgehenden Sonne entgegentritt.


Blick über das Pyramidenfeld von GüímarDennoch konnte auch Heyerdahl das Alter der Pyramiden nicht herausfinden, auch konnte er nicht beantworten, von wem die Pyramiden erbaut wurden. Fest steht jedoch, dass in einer Höhle unter einer der Pyramiden Guanchen gelebt haben. Güímar war bis zur spanischen Eroberung der Kanaren Ende des 15. Jahrhunderts Sitz eines der zehn Menceys (Könige) von Teneriffa.
Bemerkenswert ist, dass nach einem durch Plinius den Älteren überlieferten Bericht die Kanaren zur Zeit Hannos des Seefahrers (um 600 v. Chr.) zwar unbewohnt gewesen seien, aber die Ruinen großer Bauwerke enthalten hätten.

Die Herkunft der Guanchen ist nicht ganz geklärt. Die Überfahrt zu den Kanaren von der nächstgelegenen Küste (dem südlichen Marokko) gestaltet sich wegen der Meeresströmungen schwierig. Leichter ist die Überfahrt hingegen von Südwesteuropa und dem Mittelmerraum.

Heyerdahl stellte die These auf, die Kanaren seien im Altertum Stützpunkte eines Schiffsverkehrs zwischen dem Mittelmeerraum und Amerika gewesen. In der Tat führt die schnellste Segelroute zwischen den beiden Weltgegenden an den Kanarischen Inseln vorbei - auch Christoph Kolumbus nutzte sie. Schon 1970 hatte Heyerdahl bewiesen, dass ein Schiffsverkehr zwischen Nordafrika und der Karibik mit den Mitteln der Antike durchaus möglich war - er war mit dem Papyrusboot Ra II von Marokko nach Barbados gesegelt.

1998 wurde das 65.000 Quadratmeter große Areal der Pyramiden für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Finanzielle Unterstützung erhielt Heyerdahl dabei von seinem Freund Fred Olsen, einem auf Teneriffa ansässigen norwegischen Reeder. Ein Informationszentrum macht die Besucher mit Heyerdahls Forschungsreisen und seinen Theorien über die Pyramiden vertraut. Zwei Pavillons beinhalten Ausstellungen über Heyerdahl sowie Modelle seiner Boote, unter anderem einen Nachbau der Ra II in Originalgröße.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gesundheitsbestimmungen

Für die kanarischen Inseln sind Impfungen nicht nötig. Für die ärztliche Versorgung gibt es in Playa de las Americas und an der Costa Adeje einige Privatkliniken. Dies sorgen für eine optimale ärztliche Betreuung. Das Personal in diesen Kliniken ist in der Regel auch Mehrsprachig. Sollten Sie einmal Medikamente benötigen, dafür gibt es auf Teneriffa genügend Apotheken. Sie sind mit einem roten oder grünen Malteserkreuz gekennzeichnet und heißen auf Spanisch " Farmacia ".

 

 

 

 

 

 

 

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Gran Canaria

Ein mildes Klima das ganze Jahr, und zahlreiche Strände begründen den Ruf dieses Feriendomizils, ein wahrhaft paradiesisches Eiland zu sein.
Gran Canaria wurde in der Antike „Insel der Seligen“ genannt. Die Ferienzentren liegen an der Südküste, dem sonnigsten Teil der fast kreisrunden Insel mit nur 50km Durchmesser. So verschieden wie die Strände sind auch die Urlaubsorte. Dem einen beschert das lebendige Treiben an der Costa Canaria ein Maximum an Urlaubslust. Andere finden beispielsweise im beschaulichen Puerto Mogan all das, was einen gelungenen Individualurlaub ausmacht. Gran Canaria der „ Kontinent in Kleinformat“ hat viele Facetten. Die Vegetation der Sonneninsel präsentiert sich in einer unglaublichen Vielfalt. Hier gibt es subtropische Pflanzen, Drachenbäume, Lorbeerwälder, Palmen, Riesenkiefern und etwa 1800 wild- und teils nur hier wachsende Gefäßpflanzen, die sich vor allem im Frühling und Winter in blühende Blumenfelder verwandeln.
Dem Passatwind verdankt die Insel das mediterrane subtropische Klima mit sehr ausgeglichenen Temperaturen. Der Nordostpassat beschert dem Inselnorden kühle und feuchte Winde, während im niederschlagsarmen Süden trockene und warme Fallwinde vorherrschen. Die Trockenvegetation der Südküste geht in eine Kiefernwaldzone über, an den schmalen Küstenstreifen im Norden schließt sich eine grüne Bergzone an. In den fruchtbaren Tälern an der Küste werden Tomaten, Bananen und exotische Früchte angebaut.
Gran Canaria bietet Bananenpflanzen ein ideales Klima. Deshalb gibt es auch schon seit gut 100 Jahren riesige Plantagen auf der Insel. Kanarische Bananen sind kleiner als ihre mittelamerikanischen Schwestern und wesentlich schmackhafter.
Gran Canaria ist sehr vielfältig. Nahezu kreisförmig und vulkanischen Ursprungs wird es genau in der Mitte vom 1949m hohen Pico de las Nieves überragt. Rasch wechselt mit zunehmender Höhe die Vegetation. Kakteen, Orangen- und Bananenplantagen weichen Maulbeer- und Feigenbäumen. Im Frühjahr taucht blühender Ginster die Berge in leuchtendes Gelb. Schon ab Januar umgibt die Mandelblüte manche Dörfer mit einem weißen Blütenmeer.
Keine hat die Phantasien der Inselbewohner so beflügelt wie der „drago“, der Drachenbaum, noch heute Wahrzeichen der Insel. Sein „ Drachenblut“- das Harz färbt sich an der Luft dunkelrot- wurde seit grauer Vorzeit bei der Zubereitung von Heiltränken und Salben verwendet. Einheimische Tiere gibt es nicht viele. Eidechsen rascheln durchs Gestrüpp. Tauben und einige Raubvögel bevölkern die Lüfte. Der Kanarienvogel, bei uns ein farbenprächtiger Sänger, fliegt in seiner Urform als unscheinbarer gelbgrüner Girlitz durch die Wälder. Artenreicher ist das Meer. Schon beim Schnorcheln am Strand können Sie viele kleine Fische entdecken. Mantarochen sonnen sich gelegentlich im Flachwasser der Buchten, in den bis zu 3000 m tiefen Gräben zwischen den Inseln tummeln sich Haie, Delphine und Grindwale.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gomera
Von Teneriffa aus kommt man mit der Fähre im Hafen von Gomera an.Hinter dem imposanten Jachthafen und einer palmgesäumten Strandpromenade ziehen sich die weißen Häuser des Ortes die Hänge empor. Dahinter staffeln sich die mächtigen Gebirgszüge einer , kargen , zerfurchten Gebirgslandschaft in die Tiefe , durchschnitten von engen Tälern und Schluchten.
Die Kanaren sind vulkanischen Ursprungs. Vor etwa zwanzig Millionen Jahren erhoben sie sich aus dem Meer. Gomera ist etwa zehn Millionen Jahre alt, und seit langem ohne Vulkantätigkeit.
Unzählige Biotope mit wasserfallartigen Bachläufen und eine artenreiche Pflanzenwelt konnten sich entwickeln. Die Schluchten bilden in ihren Ausläufern kleine Buchten in der Steilküste, oder sie weiten sich zu sanften Tallandschaften, wie dem berühmten Valle Gran Rey oder dem Tal von Hermigua . In den Flussdeltas der Täler liegen die wichtigen Ortschaften und Häfen. Die mächtigen Bergrücken zwischen den barrancos dienen mit ihren Hochebenen als Weideland.
Schwindelfreie und geübte Wanderer finden in sogenannten Durchstiegen, die in den Steilwänden der Täler angelegt sind , eine Herausforderung. Auch organisierte Wanderungen unter fachkundiger Leitung werden angeboten. Viele erkunden das Terrain jedoch lieber auf eigene Faust. Die schönsten Plätze liegen abseits der Straßen.
Auf Gomera leben heute ca. 16000 Menschen.
Wenige Orte auf der Welt weisen eine Natur wie Gomera auf, wo sich wahre ökologische Schätze mit prähistorischem Charakter verbergen.
Der Nationalpark Garajonay bevölkern mehr als 20 Baum- und 18 Farnarten.120 Pflanzenarten im Unterholz bilden zusätzlich eine besondere Pflanzenvielfalt. Typisch sind verschiedene Lorbeerarten, Kanarenstechpalme, Baumheide, mannshohe Farne, der unvergleichlich duftende Kanaren- Zitronenstrauch und auch die nur in Gomera vorkommende gelb blühende Gomera – Teline. Auf Gomera existiert auch ein Exemplar des sagenumwobenen Drachenbaums; „drago“; eine Lilienart, die mehrere hundert Jahre alt werden kann.
Die Küstenregion wird von Pflanzen dominiert, die mit extrem wenig Wasser auskommen und einem hohen Salzgehalt durch die Gicht standhalten können.
In den Gärten finden Sie eine Blumenpracht aus Bougainvillea, übermannshohem Weihnachtsstern, Hibiskus, Goldkelch, Feuerranke und vielen anderen Gewächsen, die Ihnen als Zimmerpflanzen vertraut sind, die Sie aber wegen ihrer Größe hier kaum wieder erkennen werden. Keine andere Pflanze prägt das Bild der Insel Gomera so wie die kanarische Dattelpalme. Ihr verdankt Gomera seinen Ruf, ein kleines Paradies auf Erden zu sein. Registriert wurden 120000 Palmen, das sind mehr als auf allen Kanarischen Inseln zusammen. Begünstigt durch den Wasserreichtum und durch strenge Gesetze geschützt, sind sie überall auf der Insel Gomera zu finden.